Heilpraktiker für Psychotherapie – ist das mein Traumberuf?

Folgende Fragen können Ihnen eine Orientierungshilfe geben, ob dieses Berufsbild für Sie das richtige sein könnte.

  • Schaue ich mir  gerne meine eigenen Themen an und reflektiere diese?
  • Stelle ich mir oft die Frage: warum bin ich so? Was hat das mit mir zu tun?
  • Bin ich ein guter Zuhörer?
  • Interessiere ich mich für Psychologie und Psychotherapie?
  • Arbeite ich gerne mit Menschen?
  • Arbeite ich gerne in Gruppen?
  • Möchte ich mich selbst besser verstehen lernen?
  • Interessiere ich mich für Menschen?
  • Stoße ich als Berater oft an Grenzen und frage mich: warum ist das so?
  • Möchte ich den Menschen in seiner Tiefe kennenlernen?
  • Ist es mir wichtig, sicher in der Diagnose und Therapie zu sein?
  • Wünsche ich mir eine Zusammenarbeit mit Ärzten und Heilpraktikern? Im Sinne der Ganzheit?

Die Heilpraktiker/in für Psychotherapie setzt sich intensiv mit den seelischen und psychosomatischen Prozessen menschlichen Lebens auseinander.  Die Anzahl der psychischen Probleme der Menschen steigen kontinuierlich an und können sich in vielfältiger Weise äußern, z.B. in Form von: Depressionen, Ängsten, Zwängen, Burnout-Syndrom, Stress, Schlafstörungen,  Essstörungen, Sucht, Probleme in der Ehe oder Kindererziehung, u.v.m. – hier leistet die Heilpraktikerin für Psychotherapie einen wichtigen Beitrag zur Entlastung der Klienten.

Um Menschen in schwierigen Lebenssituationen und bei psychischen Erkrankungen hilfreich zur Seite stehen zu können, sollte sich, neben der therapeutischen Fähigkeit, ein Fachwissen über die einzelnen psychischen Störungen angeeignet werden. Deswegen ist eine der  Grundvoraussetzungen für eine Psychotherapie, die sogenannte Anamnese & Diagnostik, also der professionelle Einsatz des Therapeut-Patienten-Gesprächs zur Erkundung von Symptomen, um dem Patienten im Anschluß die bestmögliche Therapie zu ermöglichen.

In welchen Bereichen kann ich als Heilpraktiker für Psychotherapie tätig werden?

  • Viele Heilpraktiker (Psychotherapie) arbeiten freiberuflich in eigener psychotherapeutischer Praxis
  • Lehr- und Seminartätigkeit an Heilpraktiker-Instituten
  • Angestellte Tätigkeit bei Heilpraktikern oder gemeinsam mit Heilpraktikern für Psychotherapie
  • In Praxisgemeinschaften mit anderen therapeutischen Berufen (z.B. Ergotherapie, Physiotherapie, Logopädie, u.a.)
  • Als Unterstützung im betrieblichen Gesundheitsmanagement in Unternehmen
  • In sozialen Einrichtungen
  • Kuranstalten
  • Private Stiftungen und Organisationen

Viele Berater nutzen diese Ausbildung, um nicht Gefahr zu laufen,  Beratung und Therapie zu verwechseln und damit Ihren Klienten zu schaden.