Um nach Ihrer Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie die Zulassung zu erhalten,  müssen Sie sich einer amtsärztlichen Prüfung stellen, die je nach Gesundheitsamt unterschiedliche Anforderungen stellt. Die Durchfallquote ist nach wie vor sehr hoch – aus meiner Erfahrung als langjährige Dozentin für die Prüfungsvorbereitung hat das folgende Gründe:
1. Das Wissen
Die meisten Prüflinge möchten möglichst schnell und günstig an den Titel „Heilpraktiker für Psychotherapie“ gelangen und wählen deshalb eine Ausbildung, die einen Schnelldurchlauf verspricht. Wer sich nicht genügend informiert landet dann bei Ausbildungsstätten, die den Lehrstoff ungenügend und nur oberflächlich unterrichten und es tauchen immer mehr Schulen auf, die Unterricht im Internet (Unterricht von zu Hause aus) anbieten.
Eine fachlich ungenügende Ausbildung ist eine denkbar schlechte Vorbereitung- nicht nur für die Prüfung, sondern auch für Ihre zukünftige Arbeit.

2. Das Geld
Schnell und vor allen Dingen günstig sollte die Ausbildung sein. Sicherlich ist das möglich, wenn Sie in der Lage sind, selbstständig mit sehr viel Fleiß den Lehr-Stoff intensiv lernen und zu wiederholen. Das schaffen jedoch nur die wenigsten. Es ist einfacher und macht mehr Spaß in der Gruppe zu lernen, gute fachlich kompetente Dozenten mit viel Praxiserfahrung können die Unterrichtsinhalte spannend und gut verständlich erklären und Ihnen das Lernen und das Verständnis für die Materie erleichtern.
Fragen Sie sich selbst, was ist günstiger, einmal in eine gute Ausbildung investieren und die Prüfung bestehen  oder weniger in die Ausbildung investieren und ein oder mehrmals durch die Prüfung fallen. Bedenken Sie, die Teilnahme an der Prüfung ist jeweils mit Kosten um die 350 – 400 € verbunden.

3. Die Zeit
Schnell ist alles in unserer heutigen Zeit. Ich bezweifle jedoch stark, dass psychischen Erkrankungen und das therapeutische Vorgehen im Schnelldurchlauf gelehrt und verstanden werden können.  In der mündlichen Prüfung unterscheidet sich besonders hier die Spreu vom Weizen. Die mündliche Prüfung verlangt nicht nur Buch- sondern Praxiswissen (=Umsetzungswissen). Um Praxiswissen zu erlangen, sollten Sie sich selbst ausreichend Zeit gönnen die Unterrichtsinhalte zu lernen. Mit den Wiederholungen des Gelernten und mit der Übung kommt das Verstehen häufig von ganz alleine. Allerdings braucht das etwas Zeit.

4. Das Selbstvertrauen
Selbstvertrauen erreichen wir durch Sicherheit und Sicherheit durch fundiertes Wissen und Verstehen. Ungenügendes Wissen führt zu Unsicherheit und damit zu Angst. In der mündlichen Prüfung kann Ihr Selbstvertrauen über Bestehen und Nicht-Bestehen entscheiden. Selbstverständlich sinkt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, wenn die Prüflinge schon ein oder mehrmals die Prüfung nicht bestanden haben.
Letzeres resultiert aus meiner Erfahrung aus o.g. Punkten.

Wenn Sie die Prüfung zum Heilpraktiker für Psychotherapie oder die Verbandsprüfung zum psychologischen Berater bestehen wollen, melden Sie sich bei uns, entweder telefonisch, via mail oder kommen Sie im Seminarhaus Durchblick vorbei.
Wir freuen uns und beraten Sie gerne individuell.